„Wo die Liebe, dort ist Gott;

und wo Gott,

dort ist der Himmel in unserem Herzen,

in unserem Hause!“

(sel. Theresia Gerhardinger)

 

Ein Höhepunkt des diesjährigen Doppeljubiläums der Armen Schulschwestern v. U. L. Fr. im Kloster Brede war der Festgottesdienst mit Herrn Erzbischof Hans-Josef Becker am 7. Juni 2008, zur großen Freude der Schwestern konzelebrierten einige ehemalige Rektoren des Klosters und Pfarrer W. Koch.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

(oben, v. l.: Pfarrer F. Forthaus, Pfarrer W. Koch, Monsignore Fr.-J. Hövelborn, Erzbischof Hans-Josef Becker, Prälat W. Schwingenheuer)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zu Beginn der Eucharistiefeier begrüßte Schw. Therese Marie Herrn Erzbischof Hans-Josef Becker, die Konzelebranten und alle Gäste, die mit uns diesen Dankgottesdienst feierten und dadurch ihre Verbundenheit mit  den Schulschwestern zum Ausdruck brachten.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Dank für die je persönliche Berufung und die Führung Gottes durch 525 Jahre seit Bestehen des Klosters Brede und seit der Gründung der Kongregation der Armen Schulschwestern v. U. L. Fr. klang an in dem Lesungstext aus dem Korintherbrief:

„In eurem Herzen herrsche der Friede Christi;

dazu seid ihr berufen als Glieder des einen Leibes.

Seid dankbar!“   (Kol 3, 12-17)

 

 

 

 

 

 

 

Der Satz aus dem Evangelium „So sollen sie vollendet sein in der Einheit, damit die Welt erkennt, dass du mich gesandt hast“ (Joh 17, 18-23) griff das Anliegen Mutter Theresias auf, Einheit zu leben.

 

 

 

 

 

In seiner Ansprache verwies Erzbischof Becker auf die allgemeine Berufung zur Nachfolge und zeigte auf, wie ernst Christen vor mehr als 500 Jahren diese Berufung nahmen als sie, die Brüder Bernd und Diedrich von der Asseburg, das Kloster ‚Up der Breden’ gründeten und es den Augustinerinnen von Herford übergaben.

Wie die Augustinerinnen, so erklärten sich dann auch die Schulschwestern bereit, als sie 1850 das Kloster übernahmen, nicht nur für sich zu ‚Spurenlesern Gottes’ zu werden, sondern ihre Glaubenserfahrung mit jungen Menschen zu teilen.

Erzbischof Becker gab allen als Ermutigung das Wort Jesu mit auf den Weg:

„Seid gewiss:

Ich bin bei euch alle Tage

bis zum Ende der Welt!“

(Mt 28,20)

 

 

 

 

 

In einem Gabengang, gestaltet von Schwestern, MitarbeiterInnen und Mitgliedern der Weggemeinschaft, brachten wir anschließend unseren Dank vor Gott:

 

 

 

 

-  Mit diesem Bild unserer Ordensgründerin Mutter Theresia danken wir für ihr Leben und Wirken und bringen zu Dir alle Schwestern, Novizinnen, Postulantinnen und Kandidatinnen unserer weltweiten Kongregation und  die Mitglieder unserer Weggemeinschaft.

 

 

 

 

 

 

 

 

-  Mit diesen Blumen bringen wir zu Dir alle unsere Mitarbeiter mit ihren je verschiedenen Fähigkeiten und Begabungen und alle Menschen, die uns immer wieder Gutes tun.

 

 

 

 

 

 

-  Mit dieser Kerze bringen wir zu Dir alle unsere verstorbenen Mitschwestern, unsere verstorbenen Angehörigen und Freunde und die verstorbenen Angehörigen der Stifterfamilie.

 

 

 

 

 

 

-  Mit diesem Graf-Hermann-Werner-Kelch bringen wir die wechselvollen Jahre in der Geschichte des Klosters Brede und danken für die Zeichen der Verbundenheit mit der Familie der Asseburger, die wir immer wieder erfahren durften und dürfen.

   Mit diesen Gaben von Brot und Wein bringen wir den Dank für unsere Gemeinschaft hier auf der Brede und legen unsere Zukunft in Deine Hand.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

In ihrem Grußwort am Ende der Eucharistiefeier erinnerte unsere Provinzoberin Schw. M. Salome Strasser an die ‚spannende’ Geschichte Gottes mit den Menschen mit all ihren Höhen und Tiefen und an die Treue Gottes durch 525 Jahren seit der Gründung des Klosters Brede. Es werde deutlich, dass Gott die Geschichte nie ohne die Menschen schreibt, die sich ihm zur Verfügung stellen und ihre je eigenen Talente und Fähigkeiten einbringen. Als Beispiele nannte sie u. a. Mitglieder der Stifterfamilie, die immer wieder das Kloster vor dem Untergang retteten, die Augustinerinnen, schließlich Maria Theresia von Jesu Gerhardinger, die mit ihren Schwestern Antwort gab auf die Nöte und Zeichen ihrer Zeit, und die 1850 unter großen Schwierigkeiten die erste Niederlassung der Schulschwestern außerhalb Bayerns im europäischen Raum gründete.

Schw. M. Salome dankte sowohl Schw. Therese Marie, der Oberin des Hauses, und allen Mitschwesterrn für ihren selbstlosen und unermüdlichen Einsatz als auch all denen, die die Schwestern auf der Brede unterstützen und mit Wohlwollen begleiten.

Am Ende ihres Grußwortes zeigte Schw. M. Salome auf, dass der Blick auf die Geschichte Grund zur Freude gebe und ansporne sich auch weiterhin zu engagieren für Belange in Kirche und Gesellschaft. So können wir alle zum Segen werden für die Menschen, mit denen wir leben, und mit großem Gottvertrauen in die Zukunft gehen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Pfarrer W. Koch gratulierte Schwester Therese Marie und allen Schwestern der Brede zu ihrem Doppeljubiläum und überreichte für jede Schwester eine Rose......

 

 

 

 

 

 

 

..... und gratulierte - ebenfalls mit einem Rosenstrauß - Herrn Erzbischof Becker zu seinem Geburtstag am folgenden Sonntag.

 

 

 

 

 

 

 

 

In seinem Grußwort stellte der stellvertretende Bürgermeister Hans-Jürgen Multhaupt die Bedeutung der Kirche als Sinnstifterin in den Mittelpunkt und zeigte auf, wie sehr das Kloster Brede, der Kindergarten und die Bredenschulen auch heute noch jungen Menschen helfen, das eigene Leben aus der christlichen Botschaft heraus zu gestalten.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die frohe und dankbare Stimmung  hielt auch an bei dem anschließenden Sektempfang und dem gemeinsamen Mittagessen.